Warum Übergangsobjekte Kindern Sicherheit geben

Warum Übergangsobjekte Kindern Sicherheit geben

Kinder erleben im Alltag viele Übergänge. Manche sind sichtbar, wie ein Abschied, ein neuer Ort, ein neuer Tagesablauf. Andere passieren leise im Inneren. Wenn Gefühle groß werden oder etwas Vertrautes plötzlich anders ist.

Für Kinder sind solche Momente nicht nur Veränderungen, sondern echte innere Prozesse.

 

Übergänge brauchen Sicherheit

Kinder verarbeiten Übergänge nicht in erster Linie über Erklärungen. Sie erleben sie körperlich, emotional und über ihr Verhalten. Unruhe, Rückzug oder starke Gefühle sind dabei keine Zeichen von Unfähigkeit, sondern Ausdruck dessen, dass innerlich etwas in Bewegung ist. Damit Kinder solche Prozesse gut bewältigen können, brauchen sie vor allem eines: Sicherheit.

 

Was sind Übergangsobjekte?

In der Entwicklungspsychologie spricht man in diesem Zusammenhang von sogenannten Übergangsobjekten.Der Begriff geht auf den Kinderarzt und Psychoanalytiker Donald Winnicott zurück.

Übergangsobjekte können Kuscheltiere, Schmusetücher oder andere vertraute Gegenstände sein, die Kinder in herausfordernden Momenten begleiten.

Sie stehen symbolisch für Nähe, Verlässlichkeit und Beziehung.

Übergangsobjekte können Kindern dabei helfen, sich zu beruhigen, Trennungssituationen zu bewältigen, Gefühle auszuhalten und innere Sicherheit aufzubauen. Nicht, weil sie etwas „lösen“, sondern weil sie da sind.

 

Warum Übergangsobjekte keine Abhängigkeit schaffen

Manchmal wird befürchtet, dass Kinder sich zu sehr an solche Objekte binden. Aus entwicklungspsychologischer Sicht zeigt sich jedoch das Gegenteil: Übergangsobjekte unterstützen Kinder dabei, nach und nach eigene innere Sicherheit zu entwickeln. Was zunächst im Außen Halt gibt, kann mit der Zeit im Inneren verankert werden.

 

happylis als Übergangsbegleiter

Die happylis knüpfen genau an dieses Verständnis an. Sie sind als kleine Übergangsbegleiter gedacht für Momente, in denen Gefühle groß sind oder sich etwas verändert. Sie ersetzen keine Beziehung und keine Begleitung durch Erwachsene. Sie können aber etwas Wichtiges unterstützen: das Gefühl von Sicherheit. Manchmal ist genau das der erste Schritt, damit Kinder sich wieder spüren und ausdrücken können, was in ihnen vorgeht.

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Ich hatte übrigens als Kind ein Kissen, das mich überallhin begleiten musste.
Und kleiner Spoiler: Ich habe immer noch eins ;).

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